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Ohne Interoperabilität, also Systeme, die zusammenarbeiten, funktioniert der öffentliche Personenverkehr nicht.
Interoperabilität ist die Fähigkeit von verschiedenen Systemen, Techniken oder Organisationen, zusammenzuarbeiten. Grundlage ist in der Regel die Einhaltung gemeinsamer Standards. Im Bereich der Technik nennt man interoperable Systeme auch kompatibel.
Interoperabilität im ÖPNV bedeutet, dass Fahrgäste mit einem Ticket verschiedene Verkehrsdienstleistungen nutzen können. Also beispielsweise mit ihrer Jahreskarte mit dem Zug, der S-Bahn, einem Sharing-Bike und der örtlichen Straßenbahn fahren können. Sie ist aber auch eine Voraussetzung für einen möglichst nahtlosen grenzüberschreitenden Verkehr. Und zwar sowohl von Tarifverbund zu Tarifverbund als auch von Bundesland zu Bundesland oder über Staatsgrenzen hinweg.
Ohne Interoperabilität müssten sie für jedes Verkehrsmittel auf ihrer Reise ein neues Ticket kaufen. Sogar, wenn sie von einer Buslinie in die andere umsteigen. Weil das das Gegenteil von einem attraktiven ÖPNV ist, ist Interoperabilität schon lange ein ein wichtiges Ziel von (((eTicket Deutschland. Auch schon lange, bevor es das D-Ticket gab.
Aber spätestens seit der Einführung des Deutschland-Tickets müssen alle Systeme interoperabel sein. Die Fahrgäste verlassen sich schließlich darauf, dass ihre in Bremen gekauften Tickets in Passau genauso akzeptiert werden wie in Frankfurt oder Rostock.
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