Fördergeber

Projektträger

Projektkoordinator

Projektzeitraum:   Juli 2016 bis Februar 2018

Projektpartner:            Sieben (7)
Assoziierte Partner:  Elf (11)

Gesamtziel von OPTIMOS

Weltweit ist die zunehmende Nutzung von mobilen Services einer der bestimmenden gesellschaftlichen Trends. Dienstanbieter müssen diesem Trend folgen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.


Aktuell arbeiten führende internationale Konzerne an mobilen Infrastrukturen, die Kunden auf Basis proprietärer elektronischer Identitäten und z.T. proprietärer Bezahlverfahren Zugang zu mobilen Diensten erlauben. Nationale Serviceanbieter und Technologielieferanten sind jedoch auf Infrastrukturen angewiesen, die diskriminierungsfrei zugänglich und mit bestehenden Systemen interoperabel sind. Sollten solche „offenen Ökosysteme“ nicht etabliert werden, besteht die Gefahr eines Oligopols, das lokale Anbieter benachteiligen, den Wettbewerb behindern und die Umsetzung nationaler Standards zu IT-Sicherheit und Datenschutz unterlaufen könnte.


OPTIMOS soll ein offenes, praxistaugliches Ökosystem für die Nutzung sicherer Identitäten bei mobilen Diensten definieren und dieses am Beispiel des nationalen Systems zum eTicketing im Öffentlichen Personenverkehr prototypisch umsetzen. OPTIMOS soll die Praxistauglichkeit und die Vorteile eines offenen Ökosystems im Vergleich mit proprietären Konzepten nachweisen.

 

 

Die Partner werden folgende Lösungsansätze zu den o.g. Problemstellungen in den jeweils für sie definierten Arbeitspaketen verfolgen:
 

 

  • Einbeziehung der relevanten Stakeholder aus allen Teilbereichen des Ökosystems, um wettbewerbsneutrale Lösungen sicherzustellen und das nötige Gewicht für die Positionierung dieser Lösungen in der internationalen Standardisierung aufzubauen.
  • Schaffung eines Rechtsrahmens für die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit konkurrierender Unternehmen. 
  • Mitarbeit im Standardisierungsgremium NFC Forum und Durchführung eines praxisgerechten „Proof-of-Concept“ (PoC), um die Umsetzung der Interoperabilität der NFC-Schnittstelle bei Mobilgeräten zu erreichen. 
  • Umsetzung von international relevanten Use Cases im PoC um die Praxistauglichkeit des offenen Ökosystems nachzuweisen. 
  • Spezieller Fokus auf Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz bei Nutzern und Serviceanbietern. 
  • Forschung zu Sicherheitsanforderungen mobiler Anwendungen und zu Sicherheitsarchitekturen von Mobilgeräten, um die Einführung weiterer, innovativer und sicherer Dienste in Verbindung mit sicheren Identitäten vorzubereiten.

Die OPTIMOS Projektpartner

Auf dieser Seite sind die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektpartner aufgeführt. Um zu den jeweiligen Vorhabenbeschreibungen und Arbeitsplänen zu gelangen, klicken Sie bitte auf die abgebildeten Logos. 

Die assoziierten Projektpartner

Ein Projekt mit so zahlreichen Verknüpfung zu unterschiedlichsten Branchen und internationaler Tragweite wäre ohne eine Vielzahl von weiteren Partner nicht zu realisieren.

Die assoziierten Projektpartner von OPTIMOS unterstützen die Arbeitspläne der jeweiligen Projektpartner und arbeiten aktiv an der Entwicklung mit. Sie beziehen aber keine Fördergelder und haben keine eigenen Förderanträge eingereicht.