Check in Check out

Datum: 01.04.2022 | Best Practice, ÖPNV in Deutschland, Ticketing in Zukunft

Check in/Check out-Systeme für einen attraktiven ÖPNV

Check in/Check out macht die Nutzung des ÖPV für Fahrgäste noch einfacher und bequemer. Beim Einsteigen halten sie ihr eTicket - zum Beispiel ihre Monatskarte - vor ein entsprechendes Lesegerät. Beim Aussteigen aus Bus oder Bahn checkt der Fahrgast genauso wieder aus. Im Hintergrund wird der Fahrpreis für die gefahrene Strecke berechnet und abgebucht: vom Prepaid- oder Bankkonto beziehungsweise per Lastschriftverfahren.

Check in/Check out-Systeme in Europa

Check in/Check out-Systeme sind in anderen europäischen Ländern schon länger etabliert: Um eine Bahnstation betreten zu können, müssen Fahrgäste in London zum Beispiel ihr Ticket vor einen Scanner halten, damit sich ein Drehkreuz öffnet und sie zu ihrem Gleis gehen können. 

Am Ziel angekommen, halten die Fahrgäste das Ticket erneut vor einen Scanner. Das Drehkreuz öffnet sich und sie können die Bahnstation verlassen.
Anhand der Distanz zwischen Check in und Check out wird der Fahrpreis berechnet und vom Konto oder der Prepaid-Karte abgebucht. 

So funktioniert Check in/Check out in Deutschland

Im deutschen ÖPNV gibt es keine Zutrittsbeschränkungen an Bahnhöfen oder U-Bahn-Stationen. Wer dagegen in London mit der Tube fahren möchte, checkt mit seinem Ticket an einem Lesegerät an einer Durchgangssperre vor dem Gleis ein und am Zielort wieder aus. Wie Check in/Check out-Systeme hierzulande ohne diese Barrieren funktionieren, erfahren Sie im Video. 

Best Practice: Check-In / Check-Out-System in Ravensburg

Check in/Check out-Systeme sind immer mehr im Kommen. Dabei ist diese Art des Ticketings technisch schon lange möglich. So ist das Check-In / Check-Out-System im Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) schon seit 2019 in Betrieb. Wie das dort genau funktioniert, haben wir für Sie ausprobiert.